Die schnelle Einkauf-Truppe für Lüdenscheid…

  • für Menschen in Quarantäne.
  • für potenzielle Risiko-Patienten (ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen).

Einfach die Einkaufsliste erstellen und mit Namen, Adresse und Telefonnummer die Bestellung aufgeben.

Wir bestätigen einen ungefähren Lieferzeitpunkt und rufen kurz vor der Anlieferung an. Sie bezahlen Ihren Einkauf gemäß Kassenbon.

Für Menschen, die darüber hinaus Betreuung benötigen, empfehlen wir den MAAL-Sozialdienst.

Input für die Seele / 25.05.2020

Mehrmals am Abend sehen wir viele bekannte Persönlichkeiten im TV, die sich bei allen bedanken, die in dieser Zeit Dienst „an vorderster Front“ tun. Andere applaudieren vom Fenster oder Balkon aus demselben Grund.

Selbst ein Premierminister veröffentlicht: „Ich kann ihnen nicht genug danken. Ich verdanke ihnen mein Leben“, sagte Johnson in einer knappen Mitteilung nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus.

Das tut gut, wenn wir bedenken, dass vor kurzem noch Hilfspersonal angegriffen und beleidigt wurde.

Schön, dass zumindest im Moment  wieder etwas mehr Dankbarkeit in den Vordergrund rückt.

In Lukas-Evangelium finden wir im Kapitel 17:

…13 und erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesu, lieber Meister, erbarme dich unser! 14 Und da er sie sah, sprach er zu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern! Und es geschah, da sie hingingen, wurden sie rein. 15 Einer aber unter ihnen, da er sah, dass er geheilt war, kehrte um und pries Gott mit lauter Stimme…

Also ist der Dank auch zu den damaligen  Zeiten etwas Außergewöhnliches gewesen. Von zehnen bedankt sich nur einer.

Gebannt schauen wir in diesen Tagen auf die Statistiken: Wie viele sind neu infizierte, gestorbene oder geheilte waren es gestern? Ja, es werden Menschen geheilt. Auch wenn wir diese Heilung unserem Gesundheitssystem zuschreiben, sollten wir dankbar sein für jeden geheilten und Gott dafür preisen.

Aber wir sollten in unseren Gebeten auch nicht den Dank und die Fürbitte für all die vielen Menschen vergessen, die sich aufopferungsvoll den Alten und Kranken zuwenden. Sie sind ein besonderer Schatz in unserer Gesellschaft. Jetzt nimmt man es wieder wahr. Danken ist wieder in!

Sicherlich hat die Krise jedem von uns einen Strich durch persönliche Planungen gemacht.

Meine Großmutter erzählte früher bei jeder Gelegenheit folgende Geschichte:

In der Schule wird die Vergangenheitsform durchgenommen. Der Lehrer bittet die Schüler, den Satz: „Der Mensch denkt und Gott lenkt“ in die Vergangenheitsform zu bringen. Großes Schweigen. Doch dann meldet sich zögerlich einer aus den hinteren Reihen und der Lehrer nimmt ihn dran: „Der Mensch dachte und Gott lachte“.  Sicherlich nicht das was der Lehrer erwartete, aber eine große Wahrheit, die wir augenblicklich tagtäglich zu spüren bekommen.

Hieran muss ich oft denken, wenn ich sehe und erfahre, wie unsere Planungen aktuell durchkreuzt werden.

Trotzdem oder gerade deshalb:

Danke Vater im Himmel, dass du uns unsere Grenzen so schonungslos aufzeigst. Wie oft habe wir vergessen unsere Anliegen mit dir abzustimmen und sind unseren Weg nach unseren Vorstellungen gegangen. Gib uns die Erkenntnis, dass du das letzte Wort bei unseren Planungen hast. Und gib, dass die Dankbarkeit, unseren Mitmenschen gegenüber, aber auch zu dir wieder in unserem Leben einen höheren Stellenwert – nicht nur in Krisenzeiten – einnimmt. Amen. 

Input für die Seele / 18.05.2020

Die Christlichen Vereine Junger Menschen haben den Zweck, solche jungen Menschen miteinander zu verbinden, welche Jesus Christus nach der Heiligen Schrift als ihren Gott und Heiland anerkennen, in ihrem Glauben und Leben seine Jünger sein und gemeinsam danach trachten wollen, das Reich ihres Meisters unter jungen Menschen auszubreiten. Keine an sich noch so wichtigen Meinungsverschiedenheiten über Angelegenheiten, die diesem Zweck fremd sind, sollten die Eintracht geschwisterlicher Beziehungen unter den nationalen Mitgliedsverbänden des Weltbundes stören.

Pariser Basis

Im CVJM haben wir nach der „Pariser Basis“ die Aufgabe, junge Menschen miteinander durch Jesus Christus zu verbinden.
Vor ein paar Wochen kam es zu einer emotionalen Diskussion in der WhatsApp-Gruppe unseres CVJM. Eine Meinung gab die andere. Dann kam es zu Gruppen-Austritten und einem „blöden Gefühl“ im Nachhinein.
“Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.” (Immanuel Kant). Doch es gibt es Freiheiten, die sich überschneiden und unangenehm sind. Können wir dann tolerieren (tolere lat. = erdulden, aushalten)? Oder fangen wir an, Regeln aufzustellen?

Jesus Christus sagt „Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden.“ (Lukas 6, 37). Zwei Apostel schreiben fast dasselbe. Jakobus: „Wer bist du, dass du über deinen Nächsten richtest?“ (Jakobus 4,12) Und Paulus: „Wer bist du, um den Diener eines anderen zu richten?“ (Römer 14,4). Paulus schreibt auch: „Fällt kein vorschnelles Urteil, lasst den Herrn kommen.“ (1 Korinther 4,5).

An einer anderen Stelle drückt Paulus es konstruktiv aus: „Wir wollen uns nicht mehr gegenseitig richten. Achtet vielmehr darauf, dem Bruder keinen Anstoß zu geben und ihn nicht zu Fall zu bringen“ (Römer 14,13). Er beschreibt damit das, was wir heute Feedback nennen.

Wenn wir Menschen persönlich sagen, was uns stört, lernen wir, „die anderen höher einzuschätzen als uns selbst“ (Philipper 2,3). Wenn wir das lernen, berücksichtigen auch Epheser 4,2: „Überhebt euch nicht über andere, seid freundlich und geduldig! Geht in Liebe aufeinander ein!“ Ist das nicht Toleranz, gerade wenn mir etwas nicht passt?

Die Pariser Basis hat einen zweiten Satz „Keine an sich noch so wichtigen Meinungsverschiedenheiten über Angelegenheiten, die diesem Zweck fremd sind, sollten die Eintracht geschwisterlicher Beziehungen (…) stören.“ Mehr dazu in der Kampala-Erklärung des CVJM.

Lied:

Wir haben einander so lieb

»Der eine hebt die Hände hoch beim Beten,
der and´re schreibt ein Buch und warnt davor.
In großen Sälen Seelen zu bekneten,
kommt wieder and´ren furchtbar peinlich vor.

Der eine pflegt begeistert seine Gaben,
der and´re wittert schon die Dämonie –
und möchte manche Gabe gerne haben;
das zuzugeben, wagt er aber nie.

Die einen hüten wachsam ihre Lehre
und schlagen gern Alarm um Gottes Wort.
Doch hinter mancher Lehre gähnt die Leere.
Zum Schluss bestehen leere Formen fort.

Es könnte einen wirklich deprimieren,
wie lieblos Christen zueinander sind.
Es muss wohl schön sein, endlos zu taxieren,
wer ist nun wie und wann noch Gottes Kind?!

Wie wäre es, wir ließen Gott entscheiden,
wenn „dermaleinst“ wir vor dem Throne steh´n?
Dann wird sich niemand mehr mit niemand streiten.
Voll Freude werden wir nur Jesus seh´n.«

(Arno Backhaus und Andreas Malessa)

Geschrieben von Christoph Weiland

Input für die Seele / 11.05.2020


„[…] Man nennt ihn »Wunderbarer Ratgeber«, »Starker Gott«, »Ewiger Vater«, »Friedensfürst«.”
Jesaja 9, 5

Die Gute-Laune-Idee #8 – dankbar und zufrieden sein. Ich muss sagen, dass ich mit dieser Gute-Laune-Idee etwas überfordert war. Es gibt Tage, an denen das leichter gesagt ist, als getan! Bei mir gibt es jedenfalls in der aktuellen Zeit einige Tage, an denen mir das alles andere als leicht fällt!

Wie bekomme ich das jetzt also hin, zufrieden zu sein? Dankbar für Kleinigkeiten, die in all den doofen Dingen untergehen?

In meinen unzufriedenen Momenten drehe ich gerne die Musik laut und lasse mir zusprechen wie gut unser Gott ist, dass er die Dinge im Griff hat und am Ende als Sieger hervorgeht. Dabei bin ich neulich über ein Lied gestolpert, was mich schon relativ lange begleitet und sicher ein Großteil von Euch kennt:

„Du tust“ von Gracetown – hör es Dir mal auf Spotify, Youtube o.Ä. an!

Das Lied ist voller Zusprüche für Dich! Gott tut im Innern Deiner Seele gut! Er tut was Balsam auf Deinen Wunden tut! Und Er sucht Dich wenn Du Dich in den dunklen und unzufriedenen Momenten verlierst und selber nicht mehr rausfindest!

Durch Gott bekommen wir eine Basis für wirkliche innere Zufriedenheit, die sich ganz wohlig warm im Inneren unserer Seele breit macht! Und dabei ist es ganz egal, welche Hilfe wir gerade am meisten benötigen! Denn Gott ist Dein

Freudenschenker            Heimatgeber                     Glücklichmacher              Schuldvergeber

                         Friedensbringer           Worteinhalter                    Liebesspender

In der Bibel finden wir im Buch Jesaja einen Vers, der diese Liste sogar noch fortsetzt:

„[…] Man nennt ihn »Wunderbarer Ratgeber«, »Starker Gott«, »Ewiger Vater«, »Friedensfürst«.“          

– Jesaja 9,5

Gott ist da für Dich! Ob Dein dunkler Moment ‚Corona‘ heißt, ‚Kurzarbeit‘, ‚Einsamkeit‘, ‚Sehnsucht‘, ‚Streit‘ oder ‚Zweifel‘. Gott behandelt unsere Wunden mit Balsam, der bis ins Innere unserer Seele gut tut!

Ich finde, dass das allein ein sehr guter Grund ist um dankbar zu sein! Wir können dankbar sein, einen so großartigen, vielseitigen Gott zu haben, der sich jedem von uns annimmt und immer mit Rat und Tat zur Seite steht! Und wenn dann unsere Seele aufatmen konnte und sich Frieden breit macht, dann können wir auch zuFRIEDEN in unseren Alltag gehen und dankbar auf die Kleinigkeiten schauen, die uns aber trotzdem Riesenglück schenken können!

Geschrieben von Jenny Jungeblodt


Gebet:

Vater, Du tust im Innern meiner Seele gut! Du tust was Balsam auf Wunden tut! Du suchst mich, wenn ich mich mal in meiner Unzufriedenheit verliere und hilfst mir daraus. WOW! Ich danke Dir dafür! Hilf mir, dieses Geschenk täglich neu anzunehmen und nicht zu vergessen, wer Du alles für mich bist! Und ganz besonders hilf mir dabei, auch anderen Menschen von dem Balsam zu erzählen, der meine Seele heilt, damit auch andere Menschen ihren Friedensbringer, Freudenschenker und Heimatgeber finden und erleben können! Amen

Input für die Seele / 04.05.2020


Ich preise den Herrn, der mich beraten.
Psalm 16, 6

Welche Gründe gibt es, an einer Beratung teilzunehmen, einer Fortbildung beizuwohnen oder einen Berater zu kontaktieren?

Die drei wichtigsten Gründe:

1. Neues kennenlernen

 2. Wissen erweitern

3. Dinge auffrischen

Bei meinen Fortbildungen und Lehrgängen waren das immer die wichtigsten Punkte, wenn auch mit unterschiedlichen Gewichtungen.

Aber nicht nur in beruflichen Prozessen geht es um gute Beratung und Weiterbildung. 

Unser Glaube braucht das genauso. Der Psalmschreiber hat mit Gott solch einen Berater gefunden. Er weiß:

Gott begleitet und berät, zeigt neue Wege auf. (Ps.16, 11)

Gott weist auf falsches Handeln und deren Folgen hin (Ps.16, 4)

Gott stärkt die gute Erfahrung aus der Vergangenheit. (Ps.16, 10)

Um aber diese positiven Erfahrungen machen zu können, stellt sich vorab eine ganz grundsätzliche Frage: Möchte ich mich überhaupt von Gott beraten lassen? Oder ist es so, wie oft im Berufsleben, dass gar kein Interesse besteht, sich weiter zu bilden? Habe ich überhaupt den Mut mich hinterfragen zu lassen, neuen Dingen offen gegen über zu stehen oder alte, lieb gewonnene Gewohnheiten neu zu überdenken?

Der Psalmschreiber ermutigt uns, sich auf Gott einzulassen, sich von ihm beraten zu lassen. Seine Erfahrung ist: „Wenn ich Gott vor Augen habe, so wanke ich nicht.“ (Ps.16,8)

In diesem Sinne wünsche ich euch den Mut, immer wieder aufs Neue eine „gute Beratung“ bei Gott einzuholen und sich mit seinem Wort auseinander zu setzten. Dann wird es eine lebendige, tragfähige und gesegnete Beziehung zu unserem Gott bleiben (oder werden).

Geschrieben von Reinhard Meyer


Gebet:

Lieber Vater, es ist manchmal nicht leicht zu erkennen, wofür es gerade Zeit ist im Leben. Gib mir gerade in solchen Zeiten den Mut, mich von dir beraten zu lassen. Lass mich das Hinterfragen meiner Situation nicht als störende Einmischung in mein Leben deuten. Lass mich vielmehr begreifen lernen, dass ich dir viel mehr Wert bin, als das du mich vor eine Wand laufen lassen willst. Danke, dass du deinen schützenden Mantel immer um mich legen willst. Ich muss ihn nur anziehen. Amen

Input für die Seele / 27.04.2020


Immer wieder muss ich es mir sagen:
Vertraue auf Gott, dann findest du Ruhe
Psalm 62, 6

Im Moment ist alles ruhig. Die Straßen sind leer, in die Schule gehen nur eine Hand voll Leute, viele sind im Home-Office und es gibt keine Treffen oder Feiern. Alles scheint ruhig zu sein. Aber es scheint nur so, denn die ganzen Umstände tragen nur zu einer äußerlichen Ruhe bei. Innerlich finden wir im Moment jedoch keine Ruhe – weil wir Sorgen und Ängste haben, Veranstaltungen abgesagt wurden, das tägliche Leben anders ist, es Konflikte gibt und wir uns nicht mit Freunden treffen können.

Ich habe besonders in den letzten Wochen gemerkt, dass äußerliche Ruhe nicht gleich eine innere Ruhe ist. Im Schulstress oder wenn viel los ist, brauche ich auch mal Ruhe – einfach eine Pause. Aber jetzt ist eine ziemlich lange Pause. Und es ist auch häufiger mal ruhig, aber eben nur äußerlich.

Wie finden wir in dieser ruhigen Zeit zu einer wahren Ruhe?
Durch Stille vor Gott – Zeit nur für uns und Gott – Stille

Dazu ein Gedanke aus der Bibel:

„Immer wieder muss ich es mir sagen: Vertraue auf Gott, dann findest du Ruhe“
Psalm 62,6 (Gute Nachricht)
„Aber sei nur still vor Gott meine Seele; denn er ist meine Hoffnung“
Psalm 62,6 (neue Luther)

Diese Verse zeigen mir, dass ich ruhig werden muss und Gott Ruhe schenkt. Auch David scheint es nicht leicht zu fallen einfach mal alles andere abzuschalten und wahre Ruhe zu haben. „Immer wieder muss ich es mir sagen“. Es fordert also die bewusste Entscheidung zur Stille mit Gott. Aber es lohnt sich; es gibt Kraft, Hoffnung, Gnade, Halt, neue Blickwinkel, innere Ruhe und…

Es ist einfach deine Zeit mit Gott. Ein Geschenk Gottes.
Mach aus einer ruhigen Zeit doch auch mal deine ruhige Zeit.
Den Moment und die Begegnung mit Gott einfach erleben.
Denn es ist deine Zeit – mit Gott.

Geschrieben von Sören Waldminghaus


Gesungenes Gebet:

Stille vor dir, mein Vater.
Neue Stille vor dir suche ich, Herr.
Stille vor dir, ich höre.
Rühre mich an durch dein Wort.

Stille vor dir, ist Gnade.
Aus der Stille vor dir schöpfe ich Kraft.
Stille vor dir, ich höre.
Rühre mich an durch dein Wort.

Rede du, mein Vater, heute zu mir.
Worte der Wahrheit kommen von dir.
Rede du, mein Vater, heute zu mir.
Du willst mich beschenken.
Herr, hab Dank dafür.

Stille vor dir, will schweigen,
Und ich öffne mein Herz nun für dein Wort.
Stille vor dir, ich höre.
Rühre mich an durch dein Wort.

Stille vor dir, ist Frieden.
Und ich staune, o Herr, reden wirst du.
Stille vor dir, ich höre.
Rühre mich an durch dein Wort.

Amen

Gute- Laune- Idee #6 – vegetarisch grillen

Wer an vegetarisch Grillen denkt, denkt oft an eigenartige Würstchenimitationen oder trockene Gemüsescheiben, daher hört der Vorsatz, weniger Fleisch zu essen oft beim Grillen auf. Diese Rezepte sollen Fleischfanatikern aber auch einge“fleisch“ten Vegetariern zeigen, wie in sehr kurzer Zeit richtig leckere Veggie Gerichte vom Grill entstehen können. Die einzelnen Gerichte können mit etwas Übung in jeweils unter fünf Minuten vorbereitet werden.

Gegrillte Butter-Champignons

Süßkartoffel-„Steaks“

Grüner Spargel mit Zitrone und Olivenöl

Asiatischer Sesam-Brokkoli

Zutaten für 2 großzügige Portionen:

Champignons:

  • 1 Packung Champignons
  • Etwa 75g selbstgemachte oder fertige Kräuter-/Knoblauch-/Pfeffer-/Chili-Butter
  • Salz

Süßkartoffel-Steaks:

  • 1 große Süßkartoffel, am besten länglich
  • Mehrere EL Magic Dust Rub
    • Wer auf selber machen steht, kann sich diesen wunderbaren Rub mischen aus
      • 3 Teile Paprikapulver edelsüß
      • 2 Teile Paprikapulver geräuchert (Pimenton de la Vera – Alternativ: weitere 2 Teile Paprika edelsüß)
      • 2 Teile Salz
      • 2 Teile brauner Zucker
      • 1 Teil Senfpulver
      • 1 Teil Kreuzkümmel (Cumin) gemahlen
      • 1 Teil schwarzer Pfeffer gemahlen
      • 2 Teile Knoblauchpulver
      • 2 Teile Zwiebelpulver
      • Nach Belieben mit Cayennepfeffer und Chilipulver schärfen
  • Olivenöl

Grüner Spargel mit Zitrone und Olivenöl

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 1 Zitrone
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Asiatischer Sesam-Brokkoli

  • 1 Brokkoli
  • 3 EL Soja-Sauce
  • 1 EL Miso-Paste (falls vorhanden)
  • 1 EL Sesamöl (Alternativ: Rapsöl)
  • 1 EL süßer Mirin (Reisessig, alternativ Honig)
  • 1 EL Sesamsamen weiß
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • Nach Belieben Chilli

Vorbereitung:

Vorsichtig die Butter in die Champignons füllen

Champignons: Die gegrillten Champignons sind etwas knifflig zu grillen, ohne dass die Butter rausfließt. Ist dies aber gelungen sind sie an Saftigkeit kaum zu übertreffen und haben schon den ein oder anderen Pilzhasser überzeugt. Die Champignons, falls überhaupt erforderlich, mit einer Bürste oder einem Küchenpapier putzen. In der Regel sind die Champignons aus dem Supermarkt sauber genug zum Direktverzehr. Bitte niemals mit Wasser waschen. Anschließend die Stiele rausbrechen. In die so entstandenen Hohlräume jeweils ½ – 1 TL der Butter drücken. Das geht am besten, wenn sie zimmerwarm und weich ist. Die Pilze sollten nicht mit Butter überfüllt sein, da sie sich beim Grillen noch zusammen ziehen und überlaufende Butter in einem Flammeninferno endet. Schon sind die Pilze bereit für den Grill.

Die Süßkartoffeln in Scheiben schneiden und parnieren

Süßkartoffelsteaks: Diese Zubereitung von Süßkartoffel ist einfach zu grillen und durch die Gewürzmischung und die Süße der Kartoffel entwickelt das Ganze einen unglaublich intensiven Geschmack. Die Süßkartoffel schälen und in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Auf zwei Teller je einen guten Schluck Olivenöl, sowie einige EL des Magic Dust Rubs geben. Die Süßkartoffelscheiben zuerst im Öl und anschließend im Gewürz wälzen – quasi wie ein Schnitzel. Die Scheiben dürfen ruhig dick mit dem Gewürz benetzt sein. Anschließend ist dies auch bereits bereit für den Grill.

Die Stangen brechen automatisch nach am Ende des holzigen Teils

Grüner Spargel mit Olivenöl und Zitrone: Dieses Gericht ist so einfach und schnell wie auch genial. Leider sind die grünen Stangen nur von Ende März / Anfang April bis Ende Juni erhältlich. Bitte unbedingt darauf achten, dass die Stangen aus Deutschland stammen. Grüner Spargel aus anderen Ländern ist oft weniger intensiv im Geschmack und belastet obendrein die Umwelt. Tipp: Um die holzigen Enden der Spargelstange zu entfernen aber dabei trotzdem keinen Zentimeter zu verschenken, fasst man die Spargelstange am unteren Ende, sowie etwa nach dem unteren Drittel der Stange und biegt sie. Die Stangen brechen immer dort, wo der holzige Teil endet. Mit dieser Methode sind die Spargelenden ruck zuck entfernt und nach dem Waschen bereit für den Grill. Mariniert wird erst nach dem Grillen! Für die Marinade die Zitrone mit der Hand auspressen (So macht man keine Saftpresse dreckig) und mit dem Olivenöl, sowie je einer Prise Salz und Pfeffer in einer länglichen Schale (Spargelstangenlänge) mischen. Fertig.

Die Gewürzmischung in einer Schüssel mit dem Broccoli vermischen

Asiatischer Sesam-Brokkoli: Etwas aufwändiger, aber mal was ganz anderes ist diese Zubereitung von Brokkoli. Durch die Sojasoße und ggf. die Miso-Paste erhält der Brokkoli einen intensiven Umami-Geschmack. Umami ist der fünfte Geschmackssinn und ist vor allem in Fleisch enthalten. Die Oberseite der kleinen Röschen funktioniert wie ein Schwamm, der alle Aromen und Gewürze aufsaugt. Den Brokkoli waschen und in einzelne Röschen trennen. Wer sich bei der Temperatur des Grills unsicher ist (siehe unter Grillen) kann diesen 3-4 Minuten in sprudelnd kochendem Wasser vorkochen. Wenn der Stiel gut aussieht, kann dieser geschält und ebenfalls verwendet werden! Nun aus der Sojasoße, der Misopaste (falls vorhanden), dem Mirin (Honig), dem gehackten Knoblauch und Ingwer, den Sesamsamen, sowie nach Geschmack dem Chili eine Marinade verrühren und diese Über den Brokkoli geben und ordentlich vermischen, bis die Röschen die Marinade aufgesaugt haben. Bereit für den Grill!

Das Grillen:

Ideal ist ein Gasgrill mit Deckel, bei dem man die Temperatur in den einzelnen Zonen leicht beeinflussen kann. Es funktioniert aber auch mit jedem herkömmlichen Grill, wenn man die Temperaturen etwas im Auge behält.

Los geht es mit dem Brokkoli, der geringe Temperaturen und lange Zeit benötigt um bissfest gar, aber nicht zu dunkel zu werden. Wer sich hier noch unsicher ist, kann den Brokkoli wie beschrieben vorgaren. Hier empfiehlt sich häufiges Wenden, damit er nicht zu dunkel wird.

Auf den Brokkoli folgen Süßkartoffel und Pilze ebenfalls bei geringer bis mittlerer Hitze um Gar, aber nicht zu dunkel zu werden. WICHTIG! Die Pilze auf keinen Fall umdrehen. Sie sollen von einer Seite durchgaren. Sie sind gut, wenn die Butter flüssig und die Pilze auf der Oberseite anfangen zu schrumpeln. Die Süßkartoffel muss im Prinzip nur gebräunt werden. Wer es weicher mag sollte dies langsamer tun, wer es knackig mag kann die Hitze erhöhen.

Zum Schluss und bei hoher Hitze kommt der Spargel wie beschrieben trocken auf den Grill. Die Stangen sind meistens dünn und daher schnell gar, sollen aber einige dunkle fast schwarze Stellen bekommen und trotzdem ihren Biss behalten. Nach dem Grillen wird der Spargel kurz in der Marinade geschwenkt et voilà.

Das Ergebnis: schnell, einfach und super lecker!

Vielen Dank an Henning Schulz (bei Instagram https://www.instagram.com/kulinarischerkochkerl/)

Joker- Anmeldung verschoben!

Die Joker-Anmeldung für den 25.04.2020 – ist in Absprache mit den anderen Standorten – zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Aktuell können wir noch nicht abschätzen, ob und ggf. unter welchen Auflagen der CVJM-Ferienjoker in diesem Jahr stattfinden kann!
Sobald wir etwas Näheres wissen, werden wir über die Sozialen Medien und unsere Homepage kommunizieren.

Input für die Seele / 20.04.2020


Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen,
da bin ich mitten unter ihnen
Matthäus 18, 20

Ein Vers, der uns normalerweise leicht über die Lippen geht.

Wir alle sind schon viele Male durch die gelbe Schwingtür im Foyer gegangen. Oft hört man direkt bekannte Stimmen, lachende Menschen, Schlüsselbunde oder die laute Klingel. Wir sehen unsere Freunde, Wegbegleiter, Ermutiger und unsere Familie. Wir spüren den Windzug der Schwingtür und die Sonne, die durch die Fensterwand scheint. Wir riechen leckeres Essen, frisch geputzte Treppen und das pure Leben.

Jeder von uns nimmt die Dinge unterschiedlich wahr, aber wir haben alle das gleiche Gefühl, wenn wir an unsere vertrauten Räume im CVJM Heim denken. ZUHAUSE. HEIMAT.

Zurzeit geht uns dieser Vers nicht so leicht über die Lippen. Wir können nicht in seinem Namen versammelt sein und können unser Zuhause nicht mit unseren Sinnen erleben, wie wir es gewohnt sind. Gott ist dennoch auch in dieser schwierigen und einsamen Zeit bei uns, weil wir über unsere großen CVJM-Herzen miteinander verbunden sind.

Er wird uns in dieser Zeit beschützen und lässt unsere Vorfreude auf den Tag wachsen, wo wir wieder in unser vertrautes Heim gemeinsam zurückkehren können.

Falls es euch schwierig fällt, in dieser einsamen Zeit die Hoffnung zu erhalten, denkt daran, was bald alles wieder für uns möglich sein wird und dass wir wieder Gemeinschaft haben können. Denkt an eure lieben Mitmenschen, Teilnehmer, Freunde und Familienmitglieder, die wir alle in naher Zukunft wieder in unseren Armen halten können.

Mit Jesus Christus mutig voran!

Hier noch ein schönes Lied zum Thema: SEBEL- Zusammenstehen

geschrieben von Julia Graf


Gebet:
Herr, dank dir dürfen wir in unserem Heim sogar ein Zuhause finden. Ein Ort, wo wir Gemeinschaft und Lebensfreude erleben können. Behüte uns und schenke uns unsere Freude, bis zum nächsten Wiedersehen. Amen

Input für die Seele / 13.04.2020

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
1. Korinther 13, 13

Schau das Video: https://youtu.be/WxNNqZDE-EI

Das Wort „Liebe“ geht uns oft schnell über die Lippen. Aber selten hat für mich dieses Wort so viel an Macht gewonnen wie in den letzten Tagen. In unserem Trauvers heißt es „Liebe ist stark wie der Tod.“. Liebe ist genauso endgültig, unumgänglich, unausweichlich wie der Tod. So wie der Schatten des Todes zurzeit diese Welt in Atem hält, wie uns Angst vor Ansteckung lähmt und unsere Wirtschaft auf den Kopf stellt. Die Liebe bleibt. Sie behält das letzte Wort, auch in der Isolation. Eine Liebe, die sich aufopfert für die Freunde und sogar den Tod besiegt. Das feiern wir an Ostern. Einen Schöpfer, der uns in Leben geliebt hat und sein eigenes Kind für uns gab.
Unfassbar. Unerklärlich. Unumstößlich. Wie der Tod. Nur: die Liebe bleibt. Nicht der Tod. Ostern.

Jesus begegnet seinen Freunden nach Ostern noch einige Male. Eine Begegnung, die mich zutiefst berührt ist am Ufer des See Tiberias. Jesus wartet auf seine Freunde, die erfolglos die Nacht gefischt haben und grillt für sie am Ufer (Ja, Jesus grillt! Findet ihr in Johannes 21). Und dann stellt Jesus Petrus dreimal die entscheidende Frage. Die Frage, die sich jeder mindestens einmal in seinem Leben stellen muss. Die Frage, die Leben verändern kann und mit der so viel Erkenntnis zusammenhängt:
Hast du mich lieb?
Hast du mich lieb?
Hast du mich lieb?

Jesus fragt nicht: Bist du zuverlässig und pünktlich? Bist du verantwortungsbewusst? Kannst du gut mit Geld umgehen? Bist kreativ und engagiert? Hast du Erfahrung im Umgang mit Menschen? Kann ich auf dich zählen?

Jesus fragt: Hast du mich lieb? Und obwohl dieser Petrus gelogen hat als es drauf ankam, wird er zum Felsen und Leiter der ersten Gemeinde in Jerusalem, die später tausende von Mitgliedern zählte. Denn alles ist vergänglich. Corona ist vergänglich. Politik verändert sich. Medizin wird weiterentwickelt und was gestern noch als heilsam galt, kann morgen schädlich sein. Isolation wird aufhören. Jeder Streit endet irgendwann. Jede coolste Form der Jugendarbeit ist irgendwann von gestern. 

Aber die Liebe bleibt bis zuletzt. Über den Tod hinaus. Das feiern wir.

geschrieben von Damaris Seidel


Gebet:
Jesus, ich habe dich lieb! Danke, dass du mich liebst! Amen.

Input für die Seele / 06.04.2020

Seht die Vögel unter dem Himmel an:
sie säen nicht, sie ernten nicht,
sie sammeln nicht in die Scheunen;
und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. 
Matthäus 6, 25

Ein Bibelvers, der wie kaum ein anderer zu der gerade aktuellen Situation passt. Die letzten Tage und Wochen beherrschten, neben den ganzen Nachrichten über den Virus selbst, vor allem Nachrichten über Hamsterkäufe das tägliche Geschehen. Manchmal waren diese fast erschreckender als der Virus selbst. In solchen Krisenzeiten treten bei vielen Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe in den Hintergrund es geht nur noch darum, die eigene Haut zu retten.

Bei manchen Lebewesen, die in unseren Augen deutlich einfacher gestrickt sind als der Mensch, gibt es so ein Denken nicht. Wildgänse zum Beispiel halten nicht nur als Paare aneinander fest, sondern helfen auch kranken oder verwundeten Tieren aus ihrer Gruppe. Wenn ein Vogel schwach wird, nehmen sich zwei gesunde Tiere des Kranken an und fliegen zu beiden Seiten des »Patienten«. Es ist, als ob die ganze Gemeinschaft auf diese Weise für das kranke Tier sorgt. Die beiden »Pfleger« bringen ihren Schützling an einen passenden Ort, wo er Nahrung, Wasser und Ruhe findet. Dort warten sie so lange, bis er sich erholt oder stirbt. Dann erst schließen sie sich einer späteren Formation wieder an.

Diese Verhaltensweisen sollten wir uns als Vorbild nehmen. Und zum Glück gibt es auch viele Menschen, die auch in Krisenzeiten Tugenden wie Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe nicht vergessen. Neben den ganzen Menschen, die durch ihren Einsatz dazu beitragen, die Krise zu überstehen, hat mich zum Beispiel auch hier im CVJM die Schnelligkeit beeindruckt, in der die Einkaufstruppe im CVJM auf die Beine gestellt wurde, wie schnell sich hier Menschen gefunden haben, die dabei helfen, andere zu unterstützen. Aber auch bei den Bühnenmäusen hat mich in den letzten Tagen unheimlich beeindruckt, dass viele der Zuschauer, die durch die notwendige vorzeitige Beendigung unserer Theatersaison das Stück zwar nicht mehr selber sehen konnten, es sich aber nicht nehmen ließen, auf eine Erstattung des Eintrittsgeldes zu verzichten und dieses Geld trotzdem für die Menschen in Sierra Leone zu spenden.

Ein paar Beispiele, die deutlich machen sollen, dass wir die Krise am besten überstehen, wenn wir uns alle auf das Wesentliche konzentrieren und nicht im Egoismus uns selbst zerstören. Und bei alledem dürfen wir uns sicher sein, dass Gott uns zur Seite steht und uns nicht alleine lässt. Lasst uns hieraus die Kraft ziehen, die aktuelle Situation zu überstehen und auch danach Begriffe wie Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe mehr im Mittelpunkt unseres Denkens zu halten.

Ich wünsche allen eine schöne Woche und hoffe, dass wir alle gesund bleiben und uns bald wiedersehen.



geschrieben von Frank Gerhardt


Gebet:
Herr, gerade in einer Situation wie jetzt, sorgt Angst und Sorge bei einigen zu egoistischem Denken. Aber es gibt auch viele Menschen, die durch den Glauben an Dich die Kraft haben, den Blick für die Mitmenschen nicht zu verlieren. Sei bitte bei uns, damit wir alle diese Krise gesund überstehen und gib uns die Kraft, hieraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, die uns alle noch näher zusammenwachsen lassen. Amen.